9. Spieltag, 11.11.2017: SpG Ludwigsdorf/Zodel - SpG LSV 1951 Spree 1:1 (0:0)

#1 von UweU , 13.11.2017 14:49

Zum Verzweifeln!

Zum Verzweifeln, so das Fazit von Betreuern und Zuschauern. Wäre das Spiel 7:0 für unsere Spielgemeinschaft ausgegangen, keiner hätte sich gewundert.
Der Reihe nach: Hut ab vor der SpG Spree, die mit nur 10 Spielern angereist war. Ob wir das so gemacht hätten, ich weiß nicht. Und diese Zehn hatten sich was vorgenommen, untergehen wollten sie bei uns nicht. Wir taten uns schwer, das Zepter des Spiels in die Hand zu bekommen. Eine Halbzeit lang fanden wir kaum Mittel gegen die mutigen Spreeer Verteidiger, entsprechend wenig Chancen erarbeiteten wir uns. Unsere Gäste nutzten Unzulänglichkeiten im Ludwigsdorf/Zodeler Gefüge sogar zu gefährlichen Gegenstößen, zwangen Louis zu einigen Abwehraktionen.
In Hälfte zwei kippte das Spiel mit nachlassenden Kräften in den Reihen unserer Gäste. Wir rannten immer mehr an, mittels zum Teil schöner Spielzüge erhielten unsere Angreifer immer wieder Tormöglichkeiten. Nur keine fruchtete! Eine nachträgliche Prüfung ergab, dass das Torgestänge des nördlichen Tores nicht beschädigt ist. Man hätte es annehmen können, so oft knallte der Ball dagegen. In anderen Situationen kam aus dem Nirgendwo plötzlich ein Spreeer Abwehrbein her, stand der Torwart exakt in der Flugbahn des Balles. Es war zum Verzweifeln. In letzter Sekunde setzte Paul einen Kopfball - auf die Torlatte.
Ach ja, 2 Tore waren gefallen: Vier Minuten nach Wiederanpfiff lenkte ein Gästespieler den Ball nach prima Vorarbeit von Lorenz über die eigene Torlinie. Einen der wenigen Spree-Gegenangriffe konnte unsere Abwehr im Strafraum nur mittels Foul beenden. Elfmeter! Louis chancenlos, 1:1.
Zwei nicht anerkannte Treffer gab es noch zu notieren: Ein zweiter für unsere Gäste, nicht anerkannt wegen Abseits´ und ein regulärer für uns. Nach einem Zweikampf von Lorenz mit dem Torhüter lag der Ball plötzlich frei vor Richard, der ihn locker ins Tor bugsierte. Nur, dass der Torhüter vor Schmerz am Boden liegen blieb, ließ Zweifel an Lorenz´ Zweikampfführung aufkommen. Von den Betreuern befragt, gab er zu, den Torwart mit gestrecktem Bein getroffen zu haben. So einen Treffer wollten wir nun auch nicht. Lorenz teilte dies dem Schieri mit, der das Tor daraufhin aberkannte. Prima Geste von Lorenz!
So blieb es denn bei dem Unentschieden. 17 Spieler gegen 10, und die 10er-Truppe kann jubeln. Hat man auch nicht alle Tage.

Spieler/innen: Louis, Paul, Jona, Jan, Richard, Nadja, Sarah, Janis, Lorenz, Leo, Loris, Tim, Jakob, Luca, Ansgar, Lucie, Colin

Tor: Eigentor Spree


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