17. Spieltag, 1.6.2014: SpG TSV Kunnersdorf - SpG Ludwigsdorf/Zodel 6:6 (2:3)

#1 von UweU , 02.06.2014 10:52

Sieg in letzter Sekunde aus der Hand gegeben

Ein viel zu kurzer, überhasteter Abwurf Sekunden vor dem Abpfiff und ein daraus resultierender Ballverlust am eigenen Strafraum führten zum Kunnersdorfer 6:6-Ausgleichstor und damit zum Endstand in einer heiß umkämpften Partie.
Zwei entscheidende Faktoren führten dazu, dass unsere Spielgemeinschaft, die das Spielgeschehen bestimmte, am Ende nicht als Sieger den Platz verließ: Die mangelnde Chancenverwertung einerseits und die stellenweise zu leichtfertige Handhabe in der Abwehr.
Nach Chancen gerechnet, hätte es nach 7 Minuten bereits 5:0 für uns stehen müssen. Beste Einschussmöglichkeiten wurden nicht genutzt. Und nach ca. 10 Minuten trat Faktor zwei erstmals in Erscheinung: Im Hochgefühl der spielerischen Überlegenheit ließ die Konzentration in der Abwehr nach und plötzlich lagen wir mit 0:1 hinten. Das Gleiche dann noch mal in der 22. Spielminute. Zum Glück konnte Lorenz jeweils ausgleichen, Loris in der 23. Minute gar unsere Führung erzielen.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit erzielte der TSV den 3:3-Ausgleich, der Stürmer hatte von unseren Verteidigern viel zu viel Spielraum erhalten. Fast im Gegenzug schoss uns Paul wieder in Führung und es gelang uns nun, einen Angriff nach dem anderen vor das Gastgebertor zu bringen, nur leider nicht, den Ball in selbigem zu platzieren. Das sollte sich am Ende rächen.
Erneut ließ unsere Abwehr den agilsten TSV-Spieler an der langen Leine, prompt stand es 4:4. Janis und Paul brachten uns nun gar mit zwei Toren in Front, 6 Minuten waren noch zu spielen. Leider hielt die Konzentration unserer Abwehr genau jetzt nicht an. Eine Minute vor Ultimo gab es erneut viel zu viel Luft in unserem Strafraum, was folgte, war das 5:6. Schade, dass wir uns immer wieder diese Schnitzer leisteten. Das 6:6 wurde eingangs beschrieben. Auch wenn wir keine Profis sind, dieses Verhalten kann man getrost als unprofessionell bezeichnen. Eins, zwei Schüsse unsererseits verpufften danach nur noch wirkungslos. Die Chancen unserer Mannschaft hätten eigentlich für drei siegreiche Spiele gereicht, nur eben von Torchancen allein gewinnt man keine Spiele. Kämpferisch waren alle gut drauf, spielerisch klar überlegen, nur eben das Runde muss in das Eckige!
Einige interessante Nuancen brachte der Schiedsrichter in das Spielgeschehen ein. Warum es nach klarem Foulspiel einen indirekten Freistoß gibt, bleibt allein des Schieris Geheimnis, den Kindern kann man es schwerlich vermitteln. Ebenso wenig, wie ein Tor zählen kann, wenn der Ball dabei dem Torhüter aus der Hand geschlagen wird. Zum Glück hielt Liesbeth einen Strafstoß, über den der im Strafraum hingefallene TSV-Angreifer wohl am meisten erstaunt war. Warum gefühlte 34 falsche Einwürfe nur zweimal eine Wiederholung nach sich zogen, ist nur eine Randnotiz wert, aber ebenso unverständlich.
Sei´s drum: Tore schießt ein Schieri nicht, da sind die Spieler zuständig und an diesem Sonntag waren 6 Treffer eben zu wenig.

Spieler: Liesbeth, Elias, Paul, David, Loris, Lorenz, Janis, Finn
Tore: Lorenz (2), Paul (2), Loris, Janis


UweU  
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